die Wirtschaft Griechenlands
Die Wirtschaft Griechenlands ist marktorientiert und wenig beschränkt durch staatliche Interventionen. Das Land verzeichnet anhaltendes Wachstum und eine fortschreitende Modernisierung. Griechenland wandelte sich vor allem in den 70-er Jahren von einem eher landwirtschaftlich orientierten Land zu einem modernen, dienstleistungsorientiertem
Wirtschaftsstaat. Die wichtigsten Wirtschaftssektoren sind Handel und Dienstleistungen. Tourismus, Seeschifffahrt und Hafenwirtschaft machen circa 70 Prozent des Bruttoinlandsproduktes aus. Einer der wichtigsten Zweige ist der Tourismus, dieser trägt in etwa bis zu 17 Prozent zum BIP des Landes bei. 15 Millionen Touristen, darunter 2,5 Millionen deutsche, besuchten Griechenland im Jahr 2006. Eine Rückentwicklung gibt es in der Landwirtschaft und im produzierenden Gewerbe. Die griechische Wirtschaft befindet sich in regem Aufschwung.
Zu den wichtigsten wirtschaftspolitischen Aufgaben der Regierung gehören Deregulierung und die Privatisierung staatlicher und halbstaatlicher Unternehmen, sowie der Umbau der sozialen Sicherungssysteme. Griechenland bemüht sich vor dem Hintergrund des steigenden Energiebedarfs, künftig eine Rolle als Energie-Drehkreuz mit überregionaler Bedeutung für die Versorgung mit Energie und Energierohstoffen, zu spielen.