die Politik Griechenlands

Der außenpolitische Einfluss Griechenlands konzentriert sich auf den Balkan und die Ägäis. Die Westorientierung des Landes wurde durch die NATO-Mitgliedschaft des Landes 1952 unterstützt. Griechenlands Konflikte mit der Türkei wurden durch die Einbindung in die griechenland2Nordatlantische Allianz untergraben. Nach der Militärdiktatur (1967-74) war der Beitritt zur Europäischen Gemeinschaft (1981) entscheidend für die Konsolidierung der griechischen Demokratie und für einen nachhaltigen wirtschaftlichen Aufschwung. Schwerpunkte der griechischen Außenpolitik sind die politische wie wirtschaftliche Stabilisierung auf dem Balkan, die Verbesserung der Beziehungen zum Nachbarland Türkei und die Lösung der offenen Fragen in Zypern und in der Ägäis. Als Mitglied der Vereinten Nationen tritt  Griechenland für einen starken Multilateralismus und die universellen Menschen- und Freiheitsrechte ein. Griechenland befürwortet die EU- Mitgliedschaft der griechenland3Türkei unter der Vorraussetzung, dass diese die Beitrittskriterien befolgen. Infolge dessen erhofft sich Griechenland wirtschaftliche Vorteile und Stabilität in der Region. Die Beziehungen zur Türkei werden immer noch vom Streit um die Seegrenzen in der Ägäis und von häufigen Verletzungen des griechischen Luftraumes belastet. Beide Regierungen setzen ihre Politik der bilateralen Annäherung fort.