die geographie Griechenlands
Kennzeichnend für Griechenland ist die Vielgestaltigkeit des Landes. Diese drückt sich in den einerseits hoch aufragenden Bergen und Gebirgsmassen, wie der Pindus und der Olymp, sowie andererseits in den Küsten, die aus tausenden von kleinen Buchten bestehen, aus. Die Halbinsel Griechenland liegt am östlichen Mittelmeer im Südosten
Europas und setzt sich aus dem griechischen Festland am südlichen Ende des Balkans, der Halbinsel Peloponnes, sowie zahlreichen Inseln in der Ägäis, im Ionischen- und Lybischen Meer zusammen. Griechenland grenzt im Norden an die Staaten Albanien, die Republik Mazedonien und Bulgarien und im Osten an die Türkei. Die Gesamtfläche des Landes beträgt 132.000 qkm (107.000 qkm Festland und ca. 25.000 qkm Inselfläche) und umfasst das Festland (Attika, Peloponnes, Mittelgriechenland, Thessalien, Epirus, Makedonien, Thrakien und die Inseln im Ägäischen und ionischen Meer. Mit den über 2000 Inseln in der Ägäis und im Ionschen Meer erreicht die Küste Griechenlands eine Länge von circa 15.000 Kilometern. Die sieben Ionischen Inseln begrenzen das Land nach
Westen hin. Weitere zahlreiche Inseln liegen in der Ägäis, die in Gruppen zusammengeschlossen sind - die Inseln der nördlichen und der östlichen Ägäis, die Sporaden, die Kykladen und Dodekanes- sowie Kreta im äußersten Süden. Kleiner Inselgruppen liegen im Saronischen Golf, im Meer zwischen Attika und Peloponnes. Die meisten Inseln liegen in der Ägäis zwischen dem griechischen Festland und der Türkei. Griechenland ist reich an natürlichen Ressourcen wie beispielsweise Erdöl, Braunkohle, Magnetit, Bauxit und Marmor.